Montag, 10. März 2014

Flightradar zeigt Flugroute der verschwundenen Boing 777 (MA370) von Kuala Lumpur nach Peking

Seit dem 8. März ist eine Boing 777 von Kuala Lumpur (Malaysia) nach Peking (China) spurlos verschwunden. Sie ist einfach über dem Südchinesischen Meer vom Radar verschwunden. Gerüchte, wie zwei Passagiere die mit gefälschten Pässen an Board waren, schüren den Verdacht eines Terroranschlags. Nur keiner weiß genaues. Im Internet kann man die Flugroute nachvollziehen.

Flug wurde aufgezeichnet und kann jederzeit im Internet wiedergegeben werden

Auf flightradar24 kann man den Flug sehr gut nachvollziehen, bis zu den Zeitpunkt, als die Maschine verschwand. Ein ganz normaler Flug ist dort zu sehen. Seit Kuala Lumpur stieg die Maschine, wie gleiche Flüge in den Tagen zuvor, bis zu seiner normalen Flughöhe. Wenigen Sekunden vor dem Verschwinden machte die Maschine eine kleine Kurskorrektur.

In wenigen Sekunden verschwindet die Maschine vom Radar. Kurz zu vor gab es eine kleine Kurskorrektur.
Bis zum Zeitpunkt des verschwindend ein normaler Flug.
Verdächtige Kurskorrektur?

In den Medien spricht man von einer kleinen Kurskorrektur (Bild 1) die kurz vor dem verschwinden registriert wurde. In den Flügen vor und nach dem Unglück sieht man aber, dass solche Korrekturen durchaus die Regel waren.

Das Wetter vor Ort war wunderschön

Laut WunderMap sieht man, das über dem gesamten Gebiet keine Regenschauer oder Gewitter existierten. In Südostasien herschten Temperaturen von 24 bis 28 Grad Celsius.


Sonntag, 9. März 2014

Die Krim - 58% der Menschen dort sind Russen und wollen zu Russland gehören - 42% der Menschen dort aber nicht

Die Ukraine kommt nicht zu Ruhe. Monatelang demonstrieren Menschen, die für eine demokratische Ukraine sind, gegen die gewählte, eher pro russischen Regierung, bis diese buchstäblich aus Kiew floh. Jetzt ist in der Ukraine auf dem Weg sich selber politisch zu finden. Dabei leben in der Ukraine nicht nur Ukrainer sondern auch viele Russen und einige andere Minderheiten.

Die Ukraine ist ein kompliziertes Land, was leider in der Presse kaum erklärt wird. Im Westen wählt man klar pro europäisch und im Osten klar pro russisch. Im Westen leben Ukrainer und im Osten gibt es eine große russische Minderheit. Auf der Krim leben sogar knapp mehr Russen als Ukrainer und andere etnische Gruppen.

Jetzt besetzte Russland, in einer Nacht und Nebelaktion, die Insel Krim, wo Russland selber einen großen Militärhafen besitzt und belagert dabei Ukrainische Militärschiffe und Kasernen. Auf der Krim soll im März noch eine Bürgerbefragung stattfinden mit der Frage ob die Menschen eher zu Russland oder zur Ukraine gehören wollen.

Dabei leben auf der Krim nur 58% der Menschen aus Russland. Ohne einem Militärstützpunkt und der Tatsache, das die Krim ein beliebte Urlaubsregion von Russen ist, wäre es vermutlich deutlich weniger. Auch historisch gesehen lebten auf der Krim deutlich mehr anderer Minderheiten, wie die von Russland verfolgten Krimtataren. Diese Tatsachen entwickelten die Krim in den letzten 70 Jahren.

Ukrainer in der Ukraine

Auf dieser Landkarte, von Wikipedia, aus dem Jahr 2001, sehen Sie wo die Ukrainer in der Ukraine leben. Deutlich ist zu sehen, das auf der Krim nur 1/4 der Menschen Ukrainer sind. Auch im Osten der Ukraine ist der Wert knapp über 50%. Insgesamt leben in der Ukraine 37.5 Millionen Ukrainer. Daneben gibt es u.a. 8.3 Millionen Russen.

Ukrainer in der Ukraine
Auf der Krim leben 2001 nur gerade mal knapp die Hälfte der Menschen aus Russland.  41.7% der Menschen sind Ukrainer, Krimtataren und andere Menschen.

Russen in der Ukraine

In einer weiteren Landkarte, vom Staatskomitee für Statistik, sieht man das gleiche Bild. Orange bedeutet russische und gelb ukrainische Bewohner in eines der ukrainischen Provinzen.

Ethnien in der Ukraine
Russisch in der Ukraine

Auf einer weiteren Landkarte, von Wikipedia, sieht man das im Osten der Ukraine sowie auf der Krim nur 1/4 der Menschen Ukrainisch sprechen. 



Wahlen in der Ukraine

Der Ukrainer wählt pro europäisch (Orange Revolution). Wo russisch in der Bevölkerung mehr als 20% gesprochen wird, wählt man pro russisch (2004 für Janukowytsch).



Ukraine muss sich finden - Ohne Europapolitiker und russisches Militär

Man merkt alleine durch die Landkarten. Die Krim will nach Russland, weil sie hauptsächlich schon jetzt russisch ist. Die Russen sind aber nicht alleine auf der Krim. Dort leben auch andere, wie die Ukrainer und die Krimtataren und die sind zum Teil absolut nicht für Russland eingestimmt. Die Russen auf der Krim sind auch nicht alleine. Die gesamte Ostukraine ist pro Russisch eingestellt und viele Menschen dort sind auch Russen.

Das vorgehen von Russland wahr plump und rücksichtslos und eine Bürgerbefragung in einem besetzten Land ist unglaubwürdig. Genauso plump reagieren aber auch westliche Politiker die meinen am besten heute noch die Ukraine als ein williger EU-Kandidat schön zu reden. In der Ukraine existiert ein klare Trennung zwischen West und Ost und der Osten will absolut nicht nach Europa. Die Ukraine ist weder Russisch noch Europa und sollte auch so behandelt werden.




Mittwoch, 1. Mai 2013

Europakarte - Anteil der Sinti und Roma Bevölkerung in Europa

Sinti und Roma Bevölkerung in Europa

StepMap Sinti und Roma Bevölkerung in Europa


Mittwoch, 24. April 2013

Europakarte der Schengen-Staaten - Rumänien und Bulgarien sind nicht dabei


Innenminister gegen Schengen-Beitritt von Rumänien und Bulgarien

StepMap Innenminister gegen Schengen-Beitritt von Rumänien und Bulgarien


Mittwoch, 17. April 2013

Weltkarte der fünf größten Waffenexporteure der Welt

Die fünf größten Waffenexporteure der Welt

StepMap Die fünf größten Waffenexporteure der Welt


Mittwoch, 10. April 2013

Verkehrstote in Europa 2012

Verkehrstote in Europa
StepMap Verkehrstote in Europa


Montag, 8. April 2013

Die Industrieregion Kaesong - Ein (ehemaliges) Nord- und Südkoreanisches Industriegebiet wie ein Gefängnis

Stellen Sie sich vor die Bundesrepublik hätte ein Industriegebiet in der damaligen DDR betrieben. Wie hätte da die Grenzen und Straßen ausgesehen? Was für ein Aufwand hätte die DDR betrieben um ja alles zu kontrollieren?  In Endeffekt gab es sowas ja schon, wenn man Westberlin jetzt als Industrie- und Wohnzone in Mitten der DDR bezeichnen würde. Scharfe Grenzen und große Kontrollen bestimmten das Leben wenn man von Westberlin nach Deutschland fuhr. Wer eine Zeitreise machen möchte, der muss jetzt nicht mit einer Zeitmaschine reisen. Er sollte mal auf Google Maps "Kaesŏng" in Nordkorea eingeben. Sie werden eine Art Industriegebiet im Feindesland entdecken umzäunt wie ein Gefängnis.

Kaesŏng ist eine Sonderwirtschaftszone in Nordkorea. Ein Industriegebiet das von Südkorea in Nordkorea realisiert wurde. Dieses Gebiet kann Zollfrei Waren, wie Textilien, Kleidung, Haushaltsgeräte und Autoteile produziert und nach Südkorea exportieren. 54.000 Nordkorea haben hier einen Job gefunden. Dadurch verdient Nordkorea etwa 100 Millionen Dollar Devisen im Jahr.

Das Industriegebiet Kaesŏng

Auf Google Maps sieht man das gesamte Industriegebiet. Sehr deutlich ist der Grenzzaun um das gesamte Gebiet zu sehen, der auch das kleine Dorf im Westen am Industriegebiet vom Gelände abschneidet. Südkoreaner kommen auf der Autobahn im Südosten auf das Gelände. Nordkoreaner kommen über einen eigenen Grenzübergang im Nordwesten in die Zone. Riesige überdimensionierte Schnellstraßen wurden auf dem Gelände gebaut. Verkehr ist aber nicht zu erkennen. Viele Flächen sind nicht bebaut. Einzig im südlichen Teil der Zone ist das Gebiet einigermaßen mit Industriegebäuden zugebaut. Hyundai produziert hier u.a. Autoteile.


Größere Kartenansicht


Grenzübergang nach Kaesong

Vom Grenzübergang der Superlative in Südkorea kommt man nach Nordkorea. Wer die Autobahn nach Westen verfolgt sieht erst die sogenannte Demilitarisierte Zone, die wohl gefährlichste Waffenstillstandslinie und Grenze der Welt. Hier existiert kein Haus und normalerweise auch keine Straße. Seltene Tiere leben hier, da sie nicht vom Menschen nicht gestört werden. Ein Tor zeigt das Ende dieser Zone. Erst dann betritt man offiziell Nordkorea. Parallel zur Autobahn sieht man eine Eisenbahnstrecke und auf beiden Seiten eine weitere, sehr aufwendige, Absperrung. Wie ein Schlauch zieht sich das ganze zum Industriegebiet hin.



Kritiker bemängeln die unsichere Lager der Industrieflächen, wie man es jetzt im März und April 2013 auch bestätigt sieht. Jetzt wurde die Industriezone geschlossen und alle Firmen mussten schließen. Auch wurden die Nordkoreanischen Arbeiter immer schon sehr viel ihres Lohns von Nordkorea zurück gehalten, so dass die Menschen dort gerade mal zwei US-Dollar Monatslohn bekamen.


Mittwoch, 3. April 2013

Übersichtskarte der Auslandseinsätze der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist weltweit aktiv. Nicht nur in Afghanistan und im Kosovo sind deutsche Soldaten zu finden sondern seit kurzen auch an der syrischen Grenze in der Türkei und in Mali beschäftigt. Wenig bekannt sind weitere Einsatzgebiete im Sudan, Südsudan, Kongo und Uganda. Auch in Bosnien-Herzegowina ist man noch aktiv. Zu guter letzt sind deutsche Kriegsschiffe im Mittelmeer und vor der Küste von Somalia aktiv.


Auslandseinsätze der Bundeswehr

StepMap Auslandseinsätze der Bundeswehr